WikiLabor

… die Geschichte von einem der auszog zu lernen…

Warum diesen Blog?

Es hat lange gedauert, von der ersten Idee selbst einen Blog aufzusetzen, bis zur Tat. Aber wie viele andere stellte auch ich schon nach einigen Wochen fest, dass mir der eine nicht reicht. In den Streifzügen kann ich vieles unterbringen, was mich interessiert und was ich teilen möchte, aber eben nicht alles. Man lernt als Blogger schnell redaktionell zu denken…

Außerdem habe ich mich in den letzten Wochen weiterentwickelt. Manchmal reichen Wochen für große Veränderungen aus, neue Herausforderungen werden angenommen. So auch jetzt.

Was mit der Lektüre von Texten zu Wikis seinen Ausgang genommen hatte wurde mit meinem Experiment eines webbasierten PR-/Web 2.0-Wikis erstmals konkret. Eine gute Erfahrung, die weitergeführt wird. Aber das reicht mir nicht mehr. Ich möchte lernen so ein Wiki selbst auf einem Webserver aufzusetzen - sei es das populäre MediaWiki, DekiWiki, PMWiki, oder was auch immer.

Ich weiß noch nicht welche Software ich verwenden werde. Ich werde experimentieren müssen. Ich werde es gern tun. Und hier dokumentieren: Welche Software, und warum? Welche Erfahrungen mache ich damit? Welche Schwierigkeiten ergeben sich?

Das klingt nach Vergnügen und ist es auch. Aber es hat auch einen ernsten Hintergrund. Mein Interesse an Wissensmanagement und damit verbunden Innovation wird laufend größer. Ich bin mir sicher ich werde über kurz oder lang das Wissen über die technischen Grundlagen zu Wikis bei der Arbeit einsetzen können.

Sei es in einem Angestelltenverhältnis oder im Rahmen einer Geschäftsidee. Und zufällig (…) gibt es dazu auch schon eine Idee. Ich habe sie hier beschrieben, die Projektidee.

Um ehrlich zu sein, ich habe noch einen weiteren Grund. Die meiste Zeit meines Lebens habe ich einen Bogen um Technik, Computer und all das gemacht. War mir fremd. Ich dachte, das sei zu kompliziert für mich. Und darum habe ich mich nicht damit auseinandergesetzt. Und blieb dumm, logisch. Zum Glück habe ich gelernt meine Haltung zu ändern. Heute gehe ich alles an was ich nicht verstehe. Diesen Blog schreibe ich auch für Leute wie mich, damit jeder sehen kann, dass man sich auch völlig Fremdes erarbeiten kann.

Eins greift ins andere. Mancher Plan hat sich in Luft aufgelöst und manches Hobby hat sich zum ernsten Unternehmen entwickelt. Ich werde Erfahrungen machen und hier dokumentieren. Wer möchte ist eingeladen zu teilen; und vielleicht das Seine hinzuzugeben. Ich würde mich freuen.

Berlin, den 17. Mai 2008